Sind wir nur deshalb optimistisch, weil wir KI unterschätzen?

Das ist echt eine wahnsinnige Story:
Um 22:00 Uhr gehe ich ins Bett, bekomme plötzlich eine SaaS-Idee und denke mir: “Die hat Potenzial!” Also nehme ich mir mein Handy, öffne eine Online-Entwicklungsumgebung (gesteuert nur durch Prompts.)
Ich tippe die Idee und die Features einfach ein.

Nach genau 4 Minuten erhalte ich einen ersten Prototypen! OMG!
Dann fordere ich, dass der Code mit Flutter geschrieben wird (ein Framework zur Entwicklung von iOS- und Android-Apps).

Weitere 4 Minuten später bekomme ich eine ZIP-Datei, in der das vollständige Projekt enthalten ist. Nach ein paar Anpassungen und etwas Setup bin ich schon bereit, eine Android-App zu bauen.

Das wirft eine spannende Frage auf: Wie weit können KI und KI-Agenten Aufgaben künftig übernehmen?
Natürlich ist die Wartung von KI-generiertem Code aktuell noch eine Herausforderung aber wird nicht bald die Zeit kommen, in der sich KI selbst schreibt und wartet? Vielleicht erleben wir in Zukunft alle 30 Minuten ein neues Release?

Wir sind noch optimistisch aber über die Zukunft der Arbeit muss man langsam wirklich neu nachdenken und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Und vor allem: Wollen wir weiterhin ein Schulsystem haben, das Kinder darauf trainiert, genau wie LLMs trainiert wurden?


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